Hallux Valgus
Der Hallux valgus ist die häufigste Fehlstellung des Vorfußes. Es kommt zu einer Achsabweichung der Großzehe nach außen und des Mittelfußes nach innen. Dabei drückt sich der Kopf des Mittelfußknochens am inneren Rand deutlich sichtbar gegen die Haut, was zu einer Entzündungsreaktion am Gelenk führt.
Hauptsymptome sind Schmerzen, zunehmende Deformierung der Füße und ein Schuhkonflikt.
In der Regel erfolgt eine knöcherne Umstellungsoperation in Verbindung mit einer Korrektur der Sehnen am großen Zeh. Nach dieser ambulant durchgeführten Operation kann der Fuß in der Regel voll belastet werden, das Tragen eines sog. Verbandsschuhs ist empfohlen.
Hallux rigidus
Der Hallux rigidus bezeichnet die eingeschränkte und schmerzhafte Beweglichkeit im Großzehengrundgelenk aufgrund einer Arthrose.
Der Hallux rigidus führt zu einer schmerzhaften Schonhaltung des Fußes und einer Fehlhaltung des übrigen Körpers, da das Abrollen beim Laufen gestört ist.
Basierend auf den Schweregrad des Hallux rigidus, gibt es verschiedene Behandlungsansätze:
- Milde Form: Behandlung mit Einlagen und Schuhzurichtungen, ggf. Injektionen
- Moderate Form: In der Regel kann gelenkerhaltend operiert werden. Störende Knochenanbauten werden entfernt und verklebte Weichteile gelöst, was zu einer Verbesserung der Gelenkmechanik führt.
- Schwere Form: Eine Versteifung des Großzehengrundgelenks ist die Therapie der Wahl.
Sprunggelenksarthrose
Die Arthrose des oberen oder/und unteren Sprunggelenks ist eine degenerativ fortschreitende Verschleißerkrankung. Der Gelenkknorpel reibt sich ab, bis der Knochen freiliegt.
Schmerzen und schmerzhafte Bewegungseinschränkung unter Umständen Fehlstellungen sind die Folge.
Die Versteifung des oberen Sprunggelenks stellt ein Standardverfahren bei fortgeschrittener Arthrose dar. Sie ist gerade beim jüngeren Patientinnen und Patienten mit hohem Bewegungs- und Aktivitätsanspruch die Methode der Wahl. Verbesserte Operationstechniken und moderne Materialen erlauben eine sichere und schonende Vorgehensweise mit sehr guten Ergebnissen nach der Operation hinsichtlich Zufriedenheit der Betroffenen und Schmerzlinderung bei geringen Komplikationsraten.
Eine konsequente Nachbehandlung mit Ruhigstellung des Fußes für sechs bis acht Wochen gewährleistet eine sichere Knochenheilung. In der Regel kann nach dieser Zeit im Röntgenbild eine knöcherne Durchbauung festgestellt werden und anschließend die Aufbelastung unter physiotherapeutischer Anleitung beginnen.
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