Bild zeigt Jiadong Xia, Xuedong Wei und Prof. Truß

Seit Anfang des Jahres sind zwei Gastärzte aus China in der Urologischen Klinik des Klinikums Dortmund zu Besuch.

zum Artikel
Bild zeigt Sebastian Homann mit Masterarbeit an der Urologischen Klinik

Wissenschaftliches und praktisches Arbeiten gehen in der Klinik für Urologie des Klinikums Dortmund Hand in Hand.

zum Artikel
Mitarbeitende und Gäste feierten gemeinsam mit den leitenden Ärztinnen und Ärzten und Klinikum-Geschäftsführer Prof. Dr. Dr. Stefan Haßfeld die offizielle Eröffnung der neuen Onkologischen Ambulanz NI7 im Klinikzentrum Nord.

Neue Onkologische Ambulanz NI7 am Klinikum Dortmund - Standtort Nord - offiziell eröffnet.

zum Artikel
Bild zeigt Klinikdirektor Prof. Dr. Truß, Dr. Linda Busse, Carsten Schwarzer, Julia Frehse, Dr. Jakob Michaelis und Julia Neumann, die die Studie PRO-P im Prostatakarzinomzentrum betreuen.

Die Urologische Klinik des Klinikums Dortmund beteiligt sich an einer Studie, die innovative Wege für die Nachsorge bei Prostatakrebs untersucht.

zum Artikel
Bild zeigt Dr. med. Sarah Fladung, Fachärztin für Urologie und Prof. Dr. Michael Truß, Direktor der Klinik für Urologie mit der Auszeichnung „International qualifiziertes PCO-Zentrum“

Das Prostatakarzinomzentrum des Klinikums Dortmund wurde von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) zum dritten Mal in Folge als „International…

zum Artikel
Bild zeigt Dr. Prokofiev mit Auszeichnung (Ehrenprofessur)

Dr. Dennis Prokofiev, geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Urologie des Klinikums Dortmund und niedergelassener Urologe in Herdecke, geht seit…

zum Artikel

Impotenz (erektile Dysfunktion)

Die mangelnde Versteifungsfähigkeit des Penis, bzw. die ungenügende Dauer der Versteifung, wird als Erektionsstörung (Erektile Dysfunktion, ED) bezeichnet. Eine über mehrere Monate andauernde Erektionsstörung, die einen partnerschaftlichen Verkehr unmöglich macht, ist eine anerkannte Krankheit. Sie kann entweder als isolierte Erkrankung (z.B. des Penis) oder als Folge einer anderen Gesundheitsstörung, zB. eines Diabetes mellitus (Zuckererkrankung), eines Bluthochdrucks oder als Alterserscheinung auftreten. Insgesamt wird die Zahl der betroffenen Männer in Deutschland auf ca. acht Millionen geschätzt.
Sexuelle Erregung kann auf unterschiedlichste Art und Weise entstehen: durch Berührung, optische oder akustische Reize oder Phantasien. Diese Erregung wird über Nervenimpulse vom Gehirn (Nucleus paraventricularis) über das Rückenmark zum Penis geleitet. Dort bewirken bestimmte Botenstoffe, so dass sich Muskelzellen in den Schwellkörpern und den Blutgefäßen des Penis entspannen. So kann das Blut schneller in die Hohlräume der Schwellkörper einströmen. Durch den steigenden Blutfluss nimmt der Druck in den Schwellkörpern zu und drückt die Hülle der Schwellköper an die umliegenden abführenden Blutgefäße. Dadurch wird gleichzeitig der Abtransport des Blutes aus dem Penis gedrosselt, es kommt zur Erektion.

Eine Erektionsstörung kann durch vielerlei Ursachen hervorgerufen werden. So führen Beeinträchtigungen der Psyche, der Nerven- oder Blutversorgung oder sehr selten auch Hormonstörungen zu einer gestörten Erektion. Häufig finden sich aber auch direkte Schädigungen des Schwellkörpergewebes selbst als Ursache der Erektionsschwierigkeiten. In Untersuchungen zur Verursachung konnte gezeigt werden, dass bei vielen Betroffenen mehrere dieser Ursachen beteiligt waren. Da eine Erektionsstörung eine Folge einer bislang unentdeckten, schwerwiegenden Erkrankung sein kann, sollte vor der Einleitung einer Behandlung unbedingt immer eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Auch muss der Arzt abwägen, ob bestimmte Behandlungsarten bei einem bestimmten Betroffenen möglich sind oder auf Grund von möglichen Nebenwirkungen nicht angewendet werden sollten. Dazu ist eine eingehende Befragung und Untersuchung des Patienten notwendig.

Zur Behandlung einer Erektionsstörung stehen heute sehr viele moderne Alternativen zur Verfügung. Welche davon für den einzelnen Patienten in Frage kommt, muss individuell entschieden werden.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die intensiven Forschungen der letzten beiden Jahrzehnte das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten von Erektionsstörungen deutlich erweitert haben. Heute können Erektionsstörungen in Abhängigkeit ihrer Ursache unterschiedlich und oft auch gezielt behandelt werden. Hierzu stehen die verschiedensten psychologischen, medikamentösen, apparativen und letztlich auch operativen Verfahren zur Verfügung.

Datenschutz-Zustimmung