Für ihre Gesundheit. Für unsere Stadt.

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Laparoskopische Entfernung der Gallenblase

Die häufigste Indikation zur Entfernung der Gallenblase ist das Vorhandensein von Gallensteinen in der Gallenblase. Gallensteine entstehen meistens in der Gallenblase, können diese jedoch auch verlassen und sich in den Gallengängen einklemmen. Dies kann zu erheblichen Problemen führen. Viele Menschen haben heutzutage Gallensteine, welche keine Symptome hervorrufen. Sollte es jedoch zu Beschwerden kommen, wie z.B. Schmerzen im rechten Oberbauch nach Nahrungsaufnahme sowie akuter oder chronischer Entzündung der Gallenblase mit Schmerzen, ist die Entfernung der Gallenblase notwendig.

Operation

Hierzu werden drei bis vier Arbeitshülsen im Bereich der Bauchhöhle platziert. Die Gallenblase wird nun auf dem HD-Videomonitor dargestellt. Es wird der Gallengang (Ductus cysticus) sowie das Blutgefäß der Gallenblase (A. cystica) zwischen Kunststoffclips verschlossen und die Gallenblase aus ihrem Bett herauspräpariert. Sie wird danach in einen Bergebeutel verbracht und aus der Bauchhöhle entfernt. In den allermeisten Fällen kann dieser Eingriff minimalinvasiv durchgeführt werden.

Nach der Operation

Kurz nach der Operation kann der Patient bzw. die Patientin mit dem Kostaufbau beginnen, auf Stationsebene mobilisiert werden und in der Regel nach zwei bis drei Tagen das Krankenhaus wieder verlassen. Nach der Operation sind hinsichtlich der Ernährung keine Einschränkungen notwendig.

Anwendung

Sollte sich ein Gallenstein im Gallengang einklemmen, kann in unserer Klinik jederzeit vor oder nach der Operation eine endoskopische Entfernung (ERCP) der Gallensteine aus dem Gallengang erfolgen.

Als Kontraindikationen für das laparoskopische Vorgehen sind ausgeprägte Voroperationen mit Verwachsungen in der Bauchhöhle, deutliche Einschränkungen der Herz-, Kreislauf- und der Lungenfunktion sowie schwerste Entzündungszustände zu nennen. In diesem Fall wird entweder der Eingriff konvertiert und über einen Rippenbogenrandschnitt rechts beendet oder primär das offene Vorgehen gewählt. Auch dieses Vorgehen ist für die Patient:innen gefahrlos möglich. Die Entscheidung über das Vorgehen wird im Einzellfall entschieden und mit den Patient:innen ausführlich vor der Operation besprochen.

Die laparoskopische Gallenblasenentfernung wird in unserer Klinik ca. 200 mal im Jahr seit ca. 15 Jahren durchgeführt.

In vielen Fällen kann die laparoskopische Gallenblasenentfernung in Single-Port-Technik, also über nur einen Hautschnitt und eine Arbeitshülse im Nabel, welcher später nicht mehr zu sehen ist, erfolgen.

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