Für ihre Gesundheit. Für unsere Stadt.

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Laparoskopische Leberoperationen

In der Leber können sich gutartige und bösartige Tumoren entwickeln. Gutartige Tumoren können unter Umständen im zeitlichen Verlauf auch bösartig werden. Bei den bösartigen Tumoren unterscheidet man die vom Lebergewebe ausgehenden Tumoren und die Absiedelungen von anderen Tumoren im Körper, sogenannte Metastasen.
Des Weiteren können sich auch gutartige Zysten in der Leber bilden, die aufgrund ihrer Größe andere Organe komprimieren können.

Diagnose

Die genaue Diagnose wird durch bildgebende Verfahren, wie z.B. Ultraschalluntersuchung (Sonographie), Computertomograhie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) oder Ultraschall von innen während einer Magenspiegelung (Endosonograhie), gestellt. Unter Umständen kann auch die CT- oder sonographiegesteuerte Punktion zur genauen Einordnung des Tumors notwendig werden.

Das weitere Vorgehen wird dann in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz zusammen mit den Onkolog:innen, den Strahlentherapeut:innen, den Radiolog:innen und den Patholog:innen festgelegt. Es wird hier für jeden Patienten bzw. jede Patientin ein individuelles Therapiekonzept erstellt.

Operation

Zur Entfernung des erkrankten Gewebes der Leber in laparoskopischer Technik wird oberhalb des Nabels eine Arbeitshülse platziert. Über diese wird die Bauchhöhle mit Gas aufgefüllt und mit einer HD-Video-Einheit die intraabdominelle Situation dargestellt. Danach werden insgesamt drei bis vier weitere Arbeitshülsen im rechten und linken Oberbauch platziert. Nun kann die Leber freipräpariert werden und unter Zuhilfenahme von modernsten Schneidegeräten können die betroffenen Anteile der Leber entfernt werden. Simultan werden die angrenzenden Lymphknoten mit entfernt.

Neben der Entfernung von günstig an der Leberoberfläche gelegenen Tumoren können auch ganze Segmente oder auch erweiterte Resektionen wie z.B. die Hemihepatektomie rechts (Entfernung der rechten Leberhälfte) oder die links-laterale Resektion in minimal-invasiver Technik erfolgen.

Gegen Ende der Operation wird eine Drainage zur Ableitung des Wundsekrets in der Bauchhöhle platziert. Danach wird zügig mit dem Kostaufbau begonnen, so dass der Patient bzw., die Patientin nach 3 – 7 Tagen aus der stationären Behandlung entlassen werden kann.

Bei unklaren Situationen oder Besonderheiten während der Operation wird die konventionelle Operation über einen Oberbauchschnitt angewandt.

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